Unbezahlter Urlaub

Bei unbezahltem Urlaub bleibt die Versicherung unverändert in Kraft, falls die Beiträge während des Urlaubs ungeschmälert geleistet werden. Es besteht die Möglichkeit der Weiterführung eines vollständigen oder teilweisen Versicherungsschutzes, wenn die versicherte Person eine entsprechende Regelung mit dem Arbeitgeber trifft. Die Beitragszahlungen während eines unbezahlten Urlaubs sind auf 12 Monate beschränkt. Für eine mögliche Weiterversicherung bestehen folgende Varianten:


Variante 1: Unveränderte Weiterversicherung

Die Versicherung wird unverändert weitergeführt. Sie übernehmen sowohl die Arbeitnehmenden- (Spar- und Risikobeiträge) als auch die Arbeitgeberbeiträge (Spar-, Risiko, und Verwaltungskosten) und der Versicherungsschutz bei Tod oder Invalidität bleibt ohne Unterbruch bestehen. Die Sparbeiträge zu Gunsten Ihres Altersguthabens werden weiter geäufnet.


Variante 2: Leistungen nur für Invalidität und Tod

Sie haben die Möglichkeit, den Vorsorgeschutz nur für die Vorsorgefälle Invalidität und Tod aufrecht zu halten, während der Sparprozess ruht. Sie bauen also Ihr Altersguthaben während des unbezahlten Urlaubs nicht weiter auf. Sie übernehmen dabei die Risiko- und die Verwaltungskostenbeiträge des Arbeitgebers als auch die eigenen Risikobeiträge.


Variante 3: Keine Versicherungsdeckung

Sie wünschen keine Versicherungsdeckung während des unbezahlten Urlaubs. In dieser Zeit werden also keine Beiträge einbezahlt. Eine Nachdeckung für die Risikoleistungen von einem Monat ist gesetzlich vorgeschrieben, danach besteht kein Schutz bei Invalidität oder Tod mehr. Das Altersguthaben wird ebenfalls nicht weiter geäufnet.

Um Ihren Arbeitgeber über Ihre gewünschte Variante zu informieren, benutzen Sie untenstehenden Link.


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